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Publikationen & Studien

Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und familiärer Langzeitpflege an der Universität Graz

Die Universität Graz hat im Herbst 2009 die Studie „Die Vereinbarkeit familiärer Altenbetreuung mit Erwerbsarbeit im Kontext der österreichischen Pflegepolitik“ in Auftrag gegeben. Sie wurde unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Margareta Kreimer vom Institut für Volkswirtschaftslehre in Kooperation mit der interuniversitären Kinderbetreuungsanlaufstelle unikid durchgeführt.

Die Studie setzt sich kritisch mit dem Pflegesystem in Österreich auseinander und gibt aufbauend auf Interviews mit Betroffenen Einblicke in die Situation von Uni-Graz Bediensteten mit familiären Langzeitpflegeverpflichtungen. Sie identifiziert Maßnahmen, die die Universität als Arbeitgeberin setzen könnte, um die Lage von betroffenen Bediensteten des wissenschaftlichen und administrativen Bereiches zu verbessern.

Lesen Sie hier die Kurzfassung.

Angestellte mit Pflegeverpflichtungen

Aufgrund der steigenden Lebenserwartung in Europa gewinnt das Thema Erwerbstätigkeit & Pflegeverpflichtung zunehmend an Bedeutung. Die Entwicklung nachhaltiger Pflegesysteme – speziell in Bezug auf Langzeitpflegeverpflichtungen – stellt eine große Herausforderung dar.

Aus dem gesellschaftlichen Wandel resultieren Bedürfnisse und Anforderungen in Hinblick auf familiäre Pflege. Um diese zu identifizieren und Strategien zu entwickeln, ihnen bestmöglich nachzukommen, hat Eurofound* zwischen 2009 und 2010 die Studie Workers with care responsibilities durchgeführt:

In 10 Mitgliedsländern wurden 50 Initiativen diverser Betriebe untersucht, die sich der Unterstützung von Angestellten mit Pflegeverpflichtungen widmen. Auch unicare ist als Maßnahme zur Vereinbarkeitsförderung von familiärer Pflege & Beruf/Studium Untersuchungsgegenstand dieser Studie.

Für Interessierte:

*Eurofound: die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen, ist eine der ersten Einrichtungen der Europäischen Union, die gegründet wurden, um Aufgaben in Fachbereichen der EU-Politik wahrzunehmen. Sie wurde 1975 ins Leben gerufen, um zur Gestaltung besserer Lebens- und Arbeitsbedingungen in Europa beizutragen. Zu ihren Aufgaben zählen die Bereitstellung von Informationen, sowie die Beratung und Weitergabe von Fachwissen auf der Grundlage von vergleichenden Daten, Forschung und Analyse.

Sonstige Studien und Publikationen

  • Hier finden Sie Präsentationen und Unterlagen der AAL-Tagung "Leben-Pflegen-Älter werden".
  • Hochaltrigkeit in Österreich. Eine Bestandsaufnahme.
    Koordination: Büro für Sozialtechnologie und Evaluationsforschung, Josef Hörl, Franz Kolland, Gerhard Majce, 2009
    Themen: Lebensformen und Wohnsituation, Zugang zu (sozialer) Infrastruktur, ökonomische Situation, Sicherheit, Mobilität, Gesundheit, Pflege, Gewalt 
  • Zu Gast im Pflegeheim: was erwarten sich pflegende Angehörige von Kurzzeitpflege als entlastende Maßnahme? Endbericht 2006; Institut für Pflegewissenschaft Wien
    Inhalt: Empirische Untersuchung zur Entlastung von pflegenden Angehörigen durch Kurzzeitpflege & Erwartungen an Kurzzeitpflege
  • WIFO Studie Mittel- und langfristige Finanzierung der Pflegevorsorge (im Auftrag des Sozialministeriums), Mühlberger, Ulrike/ Knittler, Käthe/ Guger, Alois:  Mittel- und langfristige Finanzierung der Pflegevorsorge. Wien 2008
    Inhalt: Kosten der Pflegvorsorge, internationaler Vergleich der Pflegefinanzierung, Entwicklung der Kosten
  • WIFO Studie Alternative Finanzierungsformen der Pflegevorsorge (im Auftrag des Sozialministeriums), Mühlberger, Ulrike/ Guger, Alois/ Knittler, Käthe/ Schratzenstaller, Margit: Alternative Finanzierungsformen der Pflegevorsorge. Wien 2008
    Inhalt: Organisationsvarianten der Pflegevorsorge, alternative Finanzierungsformen
  • ICG InforaConsultig Group: Evaluierung von Modellprojekten zur Beratung und Unterstützung von Menschen mit Demenzerkrankung und deren Angehörigen. 2009
    Inhalt: Vergleich der Modellprojekte, Evaluierung der Entlastung von betreuenden Angehörigen, Evaluierung der Wirkung auf Demenzerkrankte und deren Angehörige
  • Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen: Situation pflegender Angehöriger. Endbericht. Wien 2005
    Inhalt: Lebenssituation pflegender Angehöriger, Kosten für pflegende Angehörige, Umgang mit Belastungen, Bekanntheitsgrad der Institutionen
  • European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions: Company initiatives for workers with care responsibilities for disabled children or adults. Luxemburg 2011
    Inhalt: Studie über Unternehmen in 11 Mitgliedsstaaten der EU, die Maßnahmen zur Unterstützung von MitarbeiterInnen mit Betreuungspflichten für Kinder mit Behinderung oder erwachsene/ältere Angehörige eingeführt haben
  • Institut für Pflegewissenschaft, Med Uni Graz: Breimeier, Helga/ Lohrmann, Christa: Forschungs- und Wissenstransfer in der pflegerischen Praxis. Graz 2011
    Inhalt: Anwenden von Forschungsergebnissen in der Pflegepraxis durch Pflegepersonen, Wissen zu  Pflegeforschung und Evidenz basierter Pflege, wahrgenommene Hindernisse/Barrieren & förderliche  Aspekte in der Umsetzung von Forschungsergebnissen, Teilnahme an Fort- und Weiterbildung und  Wunsch nach Angeboten durch Arbeitgeber, Einstellungen zu Pflegeforschung und Forschungsanwendung
  • Lohrmann, Christa (Hrsg.): Europäische Pflegequalitätserhebung, Graz 2012
    Inhalt: Qualität der Pflegeversorgung; Prävalenz, Prävention und Versorgung von Dekubitus, Inkontinenz, Mangelernährung, Intertrigo, Sturz und freiheitsentziehenden Maßnahmen

Kontakt

Mag. Julia Spiegl, Leitung
Harrachgasse 32, 8010 Graz
Telefon:+43 (0)316 380 - 2168

Termine bitte nach Vereinbarung

Hilfreich

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unikid - Leben mit Kindern
unicare - Angehörige pflegen

Anträge zu Pflegefreistellung, Geburt, Elternkarenz, Pflegekarenz, Pflegeteilzeit, Hospizkarenz, Sabbatical, ...

Gesprächsleitfaden "Berufliche Auszeiten"

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